Der Luitpoldturm ist eines der schönsten Ausflugsziele im Naturpark Pfälzerwald. Hoch oben auf dem 610 Meter hohen Weißenberg bei Merzalben gelegen, bietet der 30 Meter hohe Aussichtsturm einen beeindruckenden 360-Grad-Panoramablick über die weiten Wälder der Pfalz. Bei klarer Sicht reicht der Blick sogar bis in die Rheinebene, in die Vogesen und hinüber nach Frankreich. Ob als Ziel einer Wanderung oder für einen kurzen Ausflug – der Luitpoldturm verbindet Naturerlebnis, Fernblick und ein Stück pfälzischer Geschichte auf besondere Weise.
Der Luitpoldturm thront auf dem Weißenberg, der zur Gemeinde Merzalben gehört und stolze 610 Meter hoch ist. Von der 30 Meter hohen Aussichtsplattform des Turms, die über 184 Stufen erreichbar ist, bietet sich ein beeindruckender Rundumblick über den Naturpark Pfälzerwald. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis in die Rheinebene und über die Grenze nach Elsass-Lothringen und in die Vogesen. Im Norden kann man den imposanten Donnersberg erkennen. Seit Juli 2002 zeigen 12 Orientierungsplaketten auf der Plattform die Position markanter Ziele an.
Im Inneren des Turms, insbesondere im Kaminzimmer, sowie davor laden gemütliche Sitzgelegenheiten dazu ein, eine Pause einzulegen und die Seele baumeln zu lassen.
1907 hatte der Dichter Fritz Claus die Idee, einen Turm zu Ehren des damaligen Prinzregenten Luitpold von Bayern zu errichten. Der Pfälzerwald-Verein, zu dessen Gründern Fritz Claus gehörte, war maßgeblich an der Planung beteiligt. Dank finanzieller Unterstützung und Patenschaft des Prinzregenten begann man noch im gleichen Jahr mit dem Bau aus heimischem Buntsandstein.
Nach einer Bauzeit von 15 Monaten wurde der Turm am 26.09.1909 eingeweiht und diente lange Zeit als Schutzhütte für Wanderer und Waldarbeiter.
Der Luitpoldturm liegt an vielen Wanderwegen, darunter der bekannte Weitwanderweg Pfälzer Waldpfad sowie die PWV-Markierung blau-weißer Strich.
Im Rahmen des neu geplanten Wegenetzes des Gräfensteiner Landes ist außerdem ein Spazierweg rund um den Weißenberg mit dem Turm als Highlight vorgesehen.
Der Luitpoldturm ist ein echtes Highlight im Naturpark Pfälzerwald. Die Kombination aus weiter Fernsicht, ruhiger Waldlage und historischer Atmosphäre macht ihn zu einem lohnenden Ziel – egal ob für Wanderer, Naturliebhaber oder Ausflügler. Besonders beeindruckend ist der 360°-Panoramablick, der bei guter Sicht bis in die Rheinebene und zu den Vogesen reicht. Wer Natur, Weitblick und ein Stück Pfälzer Geschichte erleben möchte, ist hier genau richtig.
Uwe Maginot
Früh morgens oder spätnachmittags (Goldene Stunde) sorgt das warme Licht für besonders stimmungsvolle Aufnahmen. Nebel in den Tälern des Pfälzerwaldes kann spektakuläre Motive schaffen.
Nach einem Regenschauer oder bei Föhnlage ist die Fernsicht oft am besten. Dann lassen sich sogar entfernte Landmarken deutlich erkennen.
Ein Weitwinkelobjektiv eignet sich perfekt für Panoramaaufnahmen von der Plattform. Wer mag, kann mehrere Bilder aufnehmen und später zu einem großen Rundumbild zusammensetzen.
Neben der Weitsicht lohnen sich auch Detailaufnahmen: die Sandsteinstruktur des Turms, die Treppen im Inneren oder die Orientierungsplaketten auf der Plattform.
Frühling: Frisches Grün und klare Luft
Sommer: Satte Waldlandschaften
Herbst: Farbintensive Laubwälder
Winter: Raureif oder Schnee für besonders ruhige, minimalistische Motive
Mit etwas Planung und dem richtigen Licht wird der Luitpoldturm zu einem echten Fotospot mit beeindruckenden Naturmotiven.
Mit dem Auto ist der Luitpoldturm von der L496 zwischen Johanniskreuz und Leimen/Pfalz über eine schmale Forststraße (Beschilderung Hermersbergerhof) gut erreichbar. Von der B10 aus gelangt man über die K56 – vorbei am Ruheforst und durch den zur Ortsgemeinde Wilgartswiesen gehörenden Weiler Hermersbergerhof – ebenfalls dorthin.
Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es auf den Wanderparkplätzen Holländerklotz und Luitpoldstein, beide ein Stück unterhalb des Turms. Von dort aus ist der Turm in wenigen Gehminuten erreichbar.
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